Santa Cristina & Lago Omodeo

Santa Cristina bei Pauli Latino ist eine bemerkenswerte und sehr pitoreske Sehenswürdigkeit.

Direkt hinter dem Einlaß steht man auf dem mittelalterlichen Dorfplatz, um den herum, ähnlich, wie in San Salvatore, flache Pilgerhäuschen gebaut sind. Man fühlt sich, wie auf einer Zeitreise, wenn man dies christliche Dorf betrachtet, dass sich zeitweilig in friedlicher Coexistenz zu den letzten Nuraghen befunden haben soll. Die Nuraghen liegen drumherum. Rechts in einer halb verwilderten Landschaft mit vielen alten Olivenbäumen, sind diverse Bauten, die man größenteils auch begehen kann. Das macht auch den Kindern Spaß. Ein bischen kletterfest sollte man aber sein.

Im hinteren, von der Strasse aus linken Teil der Anlage befindet sich der berühmte, bemerkenswert graphisch angelegte Brunnentempel, über den man sich per Kopfhörer in mehreren Sprachen informieren kann.

Zum Verschnaufen gibt es eine Bar vorort.

Wenn Sie Ihr Badezeug eingepackt haben, können Sie sich nach einer Fahrt von etwa 20min ins Landesinnere Richtung Busachi, in das klare Naß des Lago Omodeo stürzen. Ein in den 20ern künstlich angelegter Stausee, der es im Laufe der Zeit aber zu prachtvoller Natur gebracht hat.
Umringt von Korkeichen, mögen sich hier allerlei Falkenarten aufhalten und Reiher; es gibt diverse Enten- und Fischarten, Frösche, sogar Schildkröten.
Aber keine Angst, Sie müssen nicht über Lurche steigen, um ans Wasser zu kommen, es gibt auch hier Strände.

Wenn Sie nach soviel Natur wieder Lust auf Aussergewöhnliches haben, können Sie noch einmal 20 Minuten westwärts um den See herum nach Bidoni fahren. Dort gibt es das kleine Hexenmuseum S’Omo ‘e sa Majarza, dass sich ganz den dunklen Seiten des Mittelalters widmet.