Herbst

Der Herbst ist eine variantenreiche Reisezeit.

Kommt man im frühen September, kann sich durchaus noch Hochsommergefühl breit machen:

Hitze, ausgedorrte Wiesen, auf denen die dürren Tiere den letzten Halm suchen, an der Seite prall reifer Feigen und herrlich süßer Brombeeren.

Die ersten Regenstunden bringen sofort frisches Grün hervor. Bis zum November schlägt die Insel von Weizengelb in fast irisch anmutendes saftiges Grün um.
Der Geruch der Feigenbäume wird Sie begleiten.

Im Oktober sind die Trauben reif. Ergattern Sie sich die echten kleinen Weintrauben vom Bauern auf dem Markt. Dort ist nun auch Saison für Auberginen und Kaktusfeigen. Diese selbst zu pflücken, davon möchte ich allerdings abraten.

Ab Mitte Oktober bekommen die Khakis und Granatäpfel ihre Farbe, bis sie im November um die Wette leuchten.
Die Strände lichten sich von Woche zu Woche, aber das Wasser ist noch warm genug zu Schwimmen.

Im November muß man mit Regenschauern rechnen, aber um die Mittagszeit kann es durchaus 25 wohlige Grad werden.

Der Oleander treibt frische Blüten und die verdunstende Feuchtigkeit auf dem Rosmarin macht Appetit auf’s Abendessen. Zum Abend hin wird es kühl und etwas feucht.
Wir haben uns dann auf den Ofen in der Küche gefreut und dort herrlich gemütliche Stunden verbracht.

Die Iscanesi verziehen sich in ihre Häuser, das Dorf bereitet sich auf den Winter vor und es wird sehr leise. Wir empfehlen einen Abendspaziergang in dieser verträumten Atmosphäre.

Eine andere Art der Romantik, für ausgelaugte Städter, die richtig viel Schlaf nachzuholen haben, unser Tipp.